Deutsche Demokratische Republik (DDR)

Blindensendung aus Königswusterhausen/Brandenburg vom 20.01.1953 an das Blindenheim in Berlin-Steglitz, portorichtig frankiert mit 6 Pf

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Portofreie Blindensendung aus dem Blindenheim in Weimar vom 18.09.1954 nach Hildburghausen/Thüringen

Portofreier Blindenbrief aus Halle a.d. Saaale vom 08.01.1957 nach Wiedenbrück (FRG)

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Portofreie Blindensendung aus Erfurt/Thüringen vom 22.01.1957 nach Avenwedde bei Gütersloh/Westfalen

Portofreie Blindensendung aus Dresden nach Avenwedde/Westdeutschland vom 19.06.1958

Blindenbrief aus Weimar nach Avenwedde vom 08.12.1959, Adesse in der sog. Stacheltypenschrift, frankiert mit 10 Pf. Obwohl Blindenbriefe 1959 bereits portofrei befördert wurden, musste dieser Blindenbrief als Briefporto frankiert werden, da er sowohl Texte in Brailleschrift als auch in Normalschrift enthält.

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Portofreie Blindensendung aus Nienburg/Saale vom 03.02.1960 nach Avenwedde bei Gütersloh/Westfalen

Portofreier Blindenbrief aus Bischofswerda vom 26.05.1971 nach Karl-Marx-Stadt

Portofreie Orts-Blindensendung von der Blindenschule in Karls-Marx-Stadt vom 02.03.1972

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Portofreie Orts-Blindensendung aus Karl-Marx-Stadt vom 11.05.1973 an das Rehabilitationzentrum für Blinde in Karl-Marx-Stadt

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Portofreie Blindensendung aus Teltow vom 13.04.1981 nach Potsdam-Babelsberg

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Portofreie Blindensendung aus Karl-Marx-Stadt vom 12.10.1984 an die Blindenschule in Soest/NRW

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Die Gebührenregelung für die verschiedenen zulässigen Zusatzleistungen der Post der DDR gestaltete sich insgesamt recht uneinheitlich. Bei bestehender Gebührenpflicht musste der entsprechende gültige Tarif gezahlt werden.
Einschreiben/Eilsendung/Nachnahme: Grundsätzlich musste die jeweils gültige Zusatzgebühr gezahlt werden. Ab dem 30.4.1975 waren auch diese Zusatzleistungen gebührenfrei, ab 01.07.90 außer Eilzustellung wieder gebührenpflichtig.
Luftpost: Eine Luftpostbeförderung von Blindensendungen war ab 1950 (Ausnahme in die Bundesrepublik Deutschland) zu den jeweils gültigen Gebühren möglich, ab 30.04.75 gebührenfrei, ab dem 01.07.90 erneut gebührenpflichtig.

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Portofreie eingeschriebene Blindensendung aus Lichte vom 22.03.1978 an die Blindenoberschule in Karl-Marx-Stadt. Da sich im Umschlag ein Brief in Brailleschrift befand, konnte der Tagesstempel (rechts oben) nicht korrekt abgeschlagen werden. Daher wurde der Stempel noch einmal auf einem Klebezettel der DP abgeschlagen und dieser auf den Umschlag geklebt.

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Express Blindensendung aus Bad Düben vom 29.05.1985 an die Blindenschule in Soest, von der Grundgebühr befreit; die Zusatzgebühr von 50 Pf musste gezahlt werden. Ankunftsstempel Soest 31.05.85.

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Eingeschriebene Blindensendung aus Naumburg vom 25.05.1986 an die Blindenschule in Soest, von der Grundgebühr befreit; die Zusatzgebühr von 50 Pf musste beim Selbstbedienungspostamt gezahlt werden.