Deutsche Demokratische Republik (DDR)

Eingeschriebene Blindensendung aus Leipzig vom 17.04.1990 nach Bergheim/BRD, von der Grundgebühr befreit; die Zusatzgebühr von 50 Pf musste gezahlt werden.

Deutsche Demokratische Republik (DDR)

Luftpost-Blindensendung aus Berlin vom 18.09.1990 an den Blindenobsorgeverein in München, von der Grundgebühr befreit, die Zusatzgebühr von 10 Pf musste gezahlt werden (nur vom 01.07.1990-02.10.1990).

Deutsche Demokratische Republik (DDR)

Luftpost-Blindensendung aus Berlin vom 02.10.1990 (Letzttag DDR!) an den Blindenobsorgeverein in München, von der Grundgebühr befreit, die Zusatzgebühr von 10 Pf musste gezahlt werden (nur vom 01.07.1990-02.10.1990).

Saarland

Gebührenentwicklung für Blindensendungen im Saarland:

  Inland in die franz.Zone in die übrigen Zonen ins Ausland
         
20.10.1945 3 Pf je 1 kg, max. 5 kg 3 Pf je 1 kg, max. 5 kg nicht erlaubt nicht erlaubt
01.03.1946 6 Pf je 1 kg, max. 5 kg 6 Pf je 1 kg, max. 5 kg    
20.01.1947     6 Pf max. 1 kg  
21.04.1947     6 Pf je 1 kg, max.  kg 9 Pf je 1 kg, max.5 kg
15.09.1947       6 Pf je 1 kg, max.5 kg
20.11.1947 0,10 F je 1 kg, max.3 kg 0,10 F je 1 kg, max.3 kg 0,10 F je 1 kg, max.3 kg 1 F je 1 kg, max.3 kg
01.05.1948     2 F je 1 kg, max.7 kg 2 F per 1 kg, max.7 kg
01.12.1948     3 F je 1 kg, max.7 kg 3 F je 1 kg, max.7 kg
12.01.1949 1 F, max. 3 kg 1 F, max. 3 kg    
01.07.1955 frei, max. 7 kg frei, max. 7 kg frei, max. 7 kg frei, max. 7 kg

Saarland

Blindensendungen aus Richlingen-Hanweiler vom 05.02.1947 nach Dresden, SBZ, frankiert mit 12 Pf, eigentlich der Tarif für eine Postkarte; vermutlich war keine 6 Pf-Marke zur Hand.

Saarland

Blindensendung aus Lebach/Saar vom 05.04.1954 Homberg (Amerikanische Zone), portorichtig frankiert mit 3 F

Letter to a blind person from Lebach/Saar to Homberg via Offenbach/Glan, American Zone dated 05.04.1954 correctly franked with 3 Fr up to 1 kg (tariff period 20.11.1947 to 30.06.1955, max 7 kg)

Deutschland ab 03.10.1990


Seit dem „Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland“ am 3.10.1990 gelten für ganz Deutschland die bisher in der Bundesrepublik Deutschland gültigen postalischen Bestimmungen für Blindensendungen. Blindensendungen ins In- und Ausland sind von der Grundgebühr befreit.
Ab dem 1.7.1994 müssen alle sog. „Blindensendungen-Schwer“ über 1 kg einen schwarzen Aufkleber „ B/Blindensendung“ tragen.
Für Luftpost-Blindensendungen im Inland und nach West-Berlin mussten zunächst weiterhin 5 Pfg. je 20 g, für Luftpost-Blindensendungen ins Ausland die jeweils gültigen Gebührensätze für Luftpost-Auslandsdrucksachen ausschließlich gezahlt werden. Seit dem 1.4.1993 ist die Luftpostbeförderung von Blindensendungen im Inland und ins Ausland gebührenfrei.

Für andere Zusatzleistungen wie Einschreiben, Eilzustellung, Rückschein, Eigenhändig usw. mussten bzw. müssen ebenfalls die jeweils gültigen Gebühren ausschließlich entrichtet werden.

Blindenbrief per Luftpost aus Lebach nach Berlin vom 15.02.1990, von der Grundgebühr befreit mit Zusatzgebühr für die Luftpostbeförderung von 5 Pf #

Deutschland ab 03.10.1990

Portofreie Blindensendung aus Sonneberg/Thüringen vom 30.08.1991 nach Erfurt

Deutschland ab 03.10.1990

Portofreie Blindensendung aus Lohne, Oldenburg vom 20.06.1993 an die Blindenschule in Soest mit privatem Portofreiheitsaufkleber des Deutschen Blindenverbandes

Deutschland ab 03.10.1990

Portofreie Blindensendung der deutschen Zentralbücherei für Blinde in Leipzig an die Blindenschule in Soest als Versandtasche für Blinde produzierte CDs, hier Infos der DZB

Deutschland ab 03.10.1990

Portofreie Blindensendung aus Cottbus vom 27.03.2002 nach Quedlinburg; verwandt wurde eine alte DDR-Antwortkarte, die DDR-Marke wurde überklebt, da nicht mehr gültig

Deutschland ab 03.10.1990

Ausschnitt aus einem portofreien Paket des Vereins zur Förderung der Blindenbildung in Hannover an die Westf.Schule für Blinde in Soest mit entsprechenden Frachtaufklebern und dem seit dem 01.07.1994 obligatorischen postalischen Aufkleber "B Blindensendung"