Deutsches Reich

Blindensendung aus Ostro über Bischofswerda/Sachsen vom 08.03.1943 nach Avenwedde, portogerecht frankiert mit 3 Pf 

Deutsches Reich

Blindensendung der Blindenstudienanstalt in Marburg vom 09.03.1943 nach Avenwedde, portogerecht frankiert mit 3 Pf 

Deutsches Reich

Blindensendung aus Thannhausen vom 01.06.1943 nach Avenwedde, portogerecht frankiert mit 3 Pf 

Deutsches Reich

Blindensendung aus Heydebreck/Oberschlesien vom 26.07.1943 nach Avenwedde, portogerecht frankiert mit 3 Pf 

Blindensendung aus Rottershausen nach Avenwedde vom23.12.1943 portorichtig frankiert mit 3 Pf

Deutsches Reich

Blindensendung aus Berlin-Mahlsdorf vom 14.02.1944 nach Avenwedde, portogerecht frankiert mit 3 Pf 

Deutsches Reich - ins Ausland

Paketaufkleber des Blindendruckverlages Marburg (gegründet 1917) für Pakete, in denen Blindendruckwerke (Bücher u.a.) verschickt wurden; hier für eine Blindensendung nach Argentinien über Italien vom 04.05.1940, portogerecht frankiert mit 3 Pf für Sendungen bis 1kg, zusätzlich mit Prüfstempel des Oberkommandos der Wehrmacht

Deutsches Reich - ins Ausland

Auslands-Blindensendung aus Augsburg vom 18.08.1939 nach Bologna/Italien, portogrecht frankiert mit 3 Pf, Aukunftsstempel Bologna; der Brief wurde irrtümlich mit einem Nachporto von 5 cts versehen, wahrscheinlich aus Unkenntnis des Postbeamten

Deutsches Reich - ins Ausland

Auslands-Blindensendung aus Augsburg vom 21.08.1939 nach Bologna/Italien, portogrecht frankiert mit 3 Pf

Deutsches Reich - Saargebiet

Blindensendung aus Saarbrücken vom 12.02.1935 nach Halle/Saale, portogrecht frankiert mit 15 cts für Blindenbriefe bis 1.000 g

Portoentwicklung für Blindensendungen im Saargebiet:

  im Inland ins Ausland Gewicht
       
01.04.1921 10 Pf 20 Pf je 500 g, max. 3 kg
01.05.1921 3 cts 5 cts je 500 g, max 3 kg
01.08.1923 5 cts   je 500 g, max. 3 kg
01.10.1924   10 cts je 500 g, max. 3 kg
01.10.1925   20 cts je 1000 g, max. 5 kg
01.03.1926   25 cts je 1000 g, max. 5 kg
01.09.1926-28.02.1935   30 cts je 1000 g, max. 5 kg
06.05.1926-28.02.1935 15 cts   je 1000 g, max. 5 kg

Deutsches Reich - Annexion Österreichs

A.Hitler ließ am 12. März 1938 Soldaten der Wehrmacht und Polizisten in Österreich einmarschieren. Das Gesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich wurde am folgenden Tag, dem 13. März in Linz von Hitler für das Reich und von Seyß-Inquart für Österreich vereinbart. Hitler ließ sich die Vereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich nachträglich durch eine Volksabstimmung am 10. April 1938 absegnen. Die Österreicher wurden mit Verordnung vom 3. Juli 1938 zu Staatsbürgern des Deutschen Reiches.
In den ersten Monaten nach der Annexion wurde das Porto u.a. für Blindensendungen 1 zu 1 zwischen Pfennig und Groschen akzeptiert, um die Bevölkerung nicht zu verunsichern. Blindenbriefe mussten bis zur Annexion mit 1 Groschen freigemacht werden; daher finden sich in der Anschlusszeit kurzfristig auch Blindenbriefe frankiert mit 1 Pfg.

Auslands-Blindensendung aus Wien vom 14.07.1938 nach Sesto-Viorentino/Italien, portogerecht frankiert mit 1 Pf; rückseitig Ankunftsstempel vom 18.07.1938