Bundesrepublik Deutschland und West Berlin

Versandtasche für Ton-Kassetten für Blinde als portofreie Blindensendung vom Deutschen Blindenverband in Bonn an den Westf.Blindenverein in Dortmund; der Adresszettel konnte für die Hin- bzw. für die Rücksendung der Kassette entsprechend gewendet werden. 

Vordruckkarte als Blindensendung aus Braunschweig (Sonderstempel 75 Jahre Deutscher Blindenverband e.V.) vom 14.11.1987 nach Lebach

Bundesrepublik Deutschland und West Berlin

Portofreie Blindensendung aus Hövelhof vom 22.05.1990 an das Westfälische Berufsbildungswerk für Blinde in Soest

Luftpost-Blindenbrief aus Soest nach Athen/Griechenland vom 12.01.1987, von der Grundgebühr befreit mit Zusatzgebühr für die Luftpostbeförderung von15 Pf #

Luftpost-Blindenbrief der Blinden-Hörbücherei in Berlin nach Meckenheim vom 21.07.1988, von der Grundgebühr befreit mit Zusatzgebühr von 30 Pf für die Luftpostbeförderung bei Blindensendungen bis 120 g #

Auslands-Blindensendung per Luftpost aus Saarbrücken vom 12.01.1989 nach Vancouver/Kanada, von der Grundgebühr befreit mit einer Zusatzgebühr von 20 Pf für die Luftpostbeförderung

Bundesrepublik Deutschland und West Berlin

Luftpost-Blindensendung aus Berlin vom 31.03.1989 nach Soest, von der Grundgebühr befreit mit Zusatzgebühr von 5 Pf für die Luftpostbeförderung für Blindenbriefe bis max. 20 g

Bundesrepublik Deutschland und West Berlin

Luftpost-Blindensendung aus Berlin vom 27.10.1989 an die Blindenschule in Hannover, von der Grundgebühr befreit mit Zusatzgebühr von 10 Pf für die Luftpostbeförderung für Blindenbriefe bis 40 g

Bundesrepublik Deutschland und West Berlin

Blanko Luftpost-Blindensendung als Ganzsache (PU 281/2), Ausgabe 1987,für Luftpost-Blindenbriefe ins nichteuropäische Ausland mit 20 Pf Werteindruck

Bundesrepublik Deutschland und West Berlin

Eingeschriebene Blindensendung von der Blindenschule in Düren vom 19.02.1981 an die Blindenschule in Soest, von der Grundgebühr befreit, mit Zusatzgebühr für R-Blindenbriefe von 150 Pf

Bundesrepublik Deutschland und West Berlin

Eingeschriebene Auslands-Blindensendung vom Blindenverein für das Saarland aus Saarbrücken vom 06.05.1986 nach Domeldange/Luxemburg, von der Grundgebühr befreit, mit Zusatzgebühr für Auslands-R-Blindenbriefe von 200 Pf

Bundesrepublik Deutschland und West Berlin

Express-Blindensendung aus Lübeck vom 09.04.1985 an die Blindenschule in Soest, von der Grundgebühr befreit, mit Zusatzgebühr für Express-Blindenbriefe von 350 Pf; rückseitig Ankunftsstempel Soest 10.04.1985

Deutsche Demokratische Republik (DDR)

In der DDR waren seit ihrer Gründung 1949 Blindenschriftsendungen zugelassen. Bis zum 30.05.1953 musste für solche Briefe sowohl im Inland, als auch in die Bundesrepublik Deutschland, West-Berlin und ins Ausland eine Einheitsgebühr von 6 Pfg. entrichtet werden. Das Maiximalgewicht betrug 7 kg. Ab dem 01.07.1953 waren Blindenschriftsendungen bis 7 kg grundsätzlich von der Grundgebühr befreit. Am 01.08.1959 wurde offiziell die Bezeichnung „Blindensendung“ eingeführt für den Versand von für Blinde bestimmten Papieren mit erhabenen Punkten, Buchstaben oder Linien. Für bestimmte Absender oder Empfänger (z.B. Einrichtungen für Blinde) konnten auch Schallplatten, Tonbänder und unbeschriebenes Blindenschriftpapier zugelassen werden, was ab dem 01.01.1967 generell möglich wurde. Die Anschrift musste in gewöhnlichen Schriftzeichen geschrieben sein und die Bezeichnung „Blindensendung“ tragen.

Deutsche Demokratische Republik (DDR)

Blindensendung aus Plauen/Vogtland vom 17.11.1951 an den Direktor der Blindenanstalt in Berlin-Steglitz, portorichtig frankiert mit 6 Pf

Letter from a blind person from Plauen to the school for the blind in Berlin-Steglitz, West Berlin, dated 17.11.1951 correctly franked with 6 Pf up to 7 kg

Deutsche Demokratische Republik (DDR)

Auslands-Blindensendung aus Frankenberg/Sachsen vom 10.11.1952 nach Malmö/Schweden, portorichtig frankiert mit 6 Pf

Foreign letter to a blind person from Frankenberg dated 10.11.1952 to Malmö, Sweden, correctly franked with 6 Pf up to 7 kg